Wie schreibe ich meinen Lebenslauf?

Der Lebenslauf ist genauso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger als das Motivationsschreiben: Viele Arbeitgeber lesen ihn zuerst, um zu sehen, ob Sie grundsätzlich qualifiziert sind. Dieser sollte daher schön aufbereitet, klar strukturiert und übersichtlich sein – und keine Fehler enthalten.

Ihr Lebenslauf sollte auch optisch zu dem Job passen, für den Sie sich bewerben: Wollen Sie mit Kindern arbeiten, ist ein verspieltes Design durchaus erlaubt. Wollen Sie Abteilungsleiter der Intensivmedizin werden, ist dies eher nicht angebracht. Halten Sie grafische Elemente möglichst auf einem Minimum – ansonsten fällt Ihr Lebenslauf zwar auf, aber nicht unbedingt im guten Sinne.

Heute wird bereits oft ein EU-normierter Lebenslauf gefordert – hier müssen Sie lediglich darauf achten, dass die ursprüngliche Formatierung nicht verrutscht. Die Vorlage dazu finden Sie hier.

Wichtig: Machen Sie keine falschen Angaben. Viele geben Sprachkenntnisse an, die sie gar nicht haben, oder auch Zusatzausbildungen. Nichts wirft Sie so schnell aus dem Rennen wie Unehrlichkeit – bleiben Sie daher lieber bei der Wahrheit.

Vom Aufbau her sollten folgende Dinge enthalten sein:

  • Persönliche Daten
  • Anrede (Name, Titel)
  • Kontaktdaten (Wohnadresse, Telefonnummer, E-Mail)
  • Geburtsdatum und -ort, evtl. auch Staatsbürgerschaft
  • Ausbildung (Schule, Lehre, Studium)
  • Berufserfahrung (Bisherige Arbeitgeber, mit Tätigkeitsbeschreibung und -zeitraum)
  • Präsenzdienst bzw. Zivildienst (nur für männliche Bewerber)
  • Zusätzliche Kenntnisse (Sprachen, Kurse, Computerkenntnisse, etc.)
  • Softskills (z.B. Team- und Kritikfähigkeit, soziale Ader, Flexibilität, gutes Arbeiten unter Druck)

Ordnen Sie absteigend chronologisch – das Aktuelleste sollte ganz oben angeführt sein. Dementsprechend wäre beispielsweise in dem Abschnitt „Ausbildung“ Ihr abgeschlossenes Studium als erstes angeführt.

Zeugnisse

Abschlusszeugnisse (Maturazeugnis, Universitätdiplom), Praktikums- und Dienstzeugnisse sind wichtige Dokumente, die Ihre Kompetenzen untermauern und tatsächliche Erfahrung in Ihrem Berufsfeld nachweisen.

Senden Sie jedoch auch hier nur Relevantes mit – also jene Zeugnisse, die entweder aus derselben Branche stammen, oder erforderliche Soft-Skills besonders hervorstreichen.